Druckgrafik sells

Noch hatte der Redner nicht viel Erfolg gewünscht, da klebte bereits der erste rote Punkt auf einem Bild. Die am 7. September von Andreas Rother, dem Vizebürgermeister der Stadt Passau, eröffnete Ausstellung “Wasser II” war aber nicht nur der verkauften Bilder wegen ein großer Erfolg.

Gewölbegalerie Passau
Willkommen in der Gewölbegalerie.

Der Andrang bei der Vernissage zeigte, dass die Passauer Gewölbegalerie der richtige Ort für die Sammlung der Druckgrafiken der Künstlervereinigung TYPOS war, die damit den Sprung nach Deutschland geschafft hat.

Speziell für die Ausstellung haben Renée Kellner und Kathi Erben einen Katalog in Postkartengröße erstellt, der selbst kleines Kunstwerk darstellt.

Gerald Jatzek variierte das Thema Wasser mit internationalen Liedern zu Gitarre und Mandoline auf Deutsch, Englisch, Griechisch und Ladino.

Die Ausstellung Wasser II

Die Ausstellung ist das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb der Künstlervereinigung TYPOS und war zuvor bereits in Amstetten zu sehen.

Gewölbegalerie Passau
Höllgasse / Ecke Steiningergasse
geöffnet bis 27.09.2025, Mi, Fr, Sa & So zwischen 14 und 18 Uhr

Fotos

Die Bilder auf der Seite stammen von Renée Kellner, Gabriele Müller und Susanne Schober.

German Flowers

Throughout history, flowers have been a favorite subject of artists. Eliana Santin asks mail artists to take a holistic approach. The Cambridge Dictionary defines holistic as “dealing with or treating the whole of something or someone and not just a part”.

The title of Elianas call is Blumen, the German word for flowers. She sees flowers as a metaphor for inner blossoming, free self-expression, and connection with the world around you. The title is a homage to Germany, the country where she was born.

Let’s support this approach with a German poem on the subject:

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Under the lime tree
On the heather,
Where we had shared a place of rest,
Still you may find there,
Lovely together,
Flowers crushed and grass down-pressed.
Beside the forest in the vale,
Tándaradéi,
Sweetly sang the nightingale.

Walther von der Vogelweide (ca. 1170-1230)

About the Call

Address: Eliana Santin
Via Giovanni Berchet, 17
31021 Mogliano Veneto
Treviso
Italy

Deadline: 5.10.2025

Virtual exhibition

From the Manesse Codex

Top photo: CC0, pixabay

Magic Mail Art

Abracadabra was the theme of an art call by Lettres & Images, which consists of Laurence Boucourt and Marine Nicolas.

This naturally brings back memories, as evidenced by numerous entries. In their joint work, Gerald Jatzek and Gabriele Müller also reminisce about their childhood: A watercolor accompanied by a poem recounts a time when they still believed in miracles.

The exhibition of the entries took place in June in the Priory of Gradignan, a French commune  located on southwest of Bordeaux.

Virtual Exhibition

The virtual exhibition still displays all contributions sorted by artist and country.

Die Staffelei schickt Karten

Es begann 2020 mit einem pandemiekompatiblen Bauchladen, der auch auf Rädern gezogen werden kann. Durch Postkarten Kunst zu den Menschen zu bringen war und ist die Mission des Kunstvermittlers Erich Holzheu. Mit seiner Plattform @kunsterleben startete er in Zusammenarbeit mit 16 Künstlern und 16 Künstlerinnen die Kunstinitiative artcardproject, der mittlerweile 250 Kunstschaffende angehören.

Den BELLYARTCARDSHOP hinter sich herziehend, streift der Transporteur durch die Lande, um Kunst im A-6-Format an Kunstinteressierte oder solche, die es werden sollen zu verteilen. “TAKE TWO” prangt auf der Vorderseite des Ladens. “ONE TO SEND AND ONE FOR YOU.” Oft werden auch mehr als zwei Karten genommen und davon, hoffentlich, einige verschickt oder verschenkt.

Haltestelle Galerie

Nach der ersten öffentlichen Präsentation im September 2021 machte das artcardproject erstmals in einer Galerie, der Galerie Reinthaler, Station. Dass diese eine ehemalige Bäckerei war, könnte durchaus Absicht gewesen sein. “Denn Kunst ist ein Grundnahrungsmittel”, meint Holzheu, der sich an den Tag erinnert, als er mit 15 Jahren seine erste Kunstkarte kaufte. Seine Karten sind kostenfrei. “Sonst funktioniert das Projekt nicht”, meint der Initiator, dem es um nichts weniger als um Dialog und das Verbreiten von Kunst in allen Bereichen der Gesellschaft geht.

Einige Karten …

  • Lena Göbel
  • Ornella De Carlo
  • Pia Aydt
  • Stefan Zsaisits

Kleinauflagen für Interessierte

Die Auflage pro Edition beträgt 1 Projektkarte und 32 KünstlerInnenkarten, davon jeweils 500 Stück: 250 für den Kunstschaffenden, 250 zum Verteilen auf Marktplätzen, Straßen, bei Veranstaltungen, in SeniorInnenzentren, Bibliotheken, Kliniken, in Galerien und Schulen. So manches Kind kommt dadurch das erste Mal mit einem Kunstwerk in Berührung.

Motive und Technik sind den Künstlern freigestellt, entscheidend ist die Vielfalt und das Kleinformat. Vertreten sind Werke mit Bezug zu Malerei, Zeichnung, Fotografie, Text, Natur/Landart, Skulptur/Plastik, Installation, Drucktechniken und sogar der darstellenden Kunst. Mittlerweile wurden zigtausende Karten verteilt, verschenkt und verschickt.

Die jüngste Ausstellung

Die 73. Präsentation fand im Sommer 2025 in der Galerie Stein*Stein in in der Steiner Landstraße in Krems statt. Dabei wurden die Originalwerke der kommenden Printeditionen N°3 und N°4 zum Thema Frieden gezeigt. Zum rollenden Bauchladen hat sich mittlerweile die ARTCARDDIVERSITYBOX gesellt, in der die 32 Karten jeder Edition und die Projektkarte Platz finden. Auch ein Schreibtisch mit Briefkasten, der sogenannte ARTCARDDESK, ist nun Teil der Ausstellungsarchitektur. Hier können Besucher und Besucherinnen ihre Karten einwerfen. Zur Post bringt sie der Transporteur der Kunst.

Titelgrafiken

Die Karten im Titel zeigen Werke von Anja Nowak und Daniel Amin Zaman. Hier sehen Sie die Karten in hoher Auflösung.

Gedruckte Wellen und Tropfen

In Passau öffnet die Ausstellung “Wasser II”


Wasser erhält erst durch die umgebende Materie Form und Farbe. Die dabei entstehende Vielfalt lässt sich künstlerisch am besten mit den unbegrenzten Möglichkeiten der Druckgrafik darstellen. Das beweist die Ausstellung Wasser II in der Passauer Gewölbegalerie.

Regen, Flüsse, Wellen und Morgentau haben die ausgestellten Werke angeregt. Ein Tropfen fällt auf eine Wasseroberfläche, Menschen baden oder ertrinken. Reales vermischt sich mit Imaginärem, Fabelwesen kommen an die Oberfläche. Die Ruhe der Farbe Blau und die Spannung der Brandung werden einander gegenübergestellt.

“Stark zu spüren war in den Bildern die Dynamik, die Kraft der Bewegung und Reinigung des Wassers”, schrieb eine Besucherin ins Gästebuch der erfolgreichen Ausstellung Wasser I in Amstetten. “Mal sehr tief berührend, mal zum herzhaften Schmunzeln. Wie in der Natur wurlt es von Lebendigkeit.”
In leicht abgewandelter Form ist die Sammlung nun in den Westen gewandert.

Die Ausstellung ist das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb der bekannten Künstlervereinigung TYPOS. Zuletzt arbeiteten die Druckgrafiker und -grafikerinnen eine Woche lang gemeinsam im niederösterreichischen Hausmening. Ob Radierung, Hochdruck, Siebdruck oder experimentelle Techniken, wie Prontolitho und Mokulito: Die ausgestellten Werke sind so vielfältig und überraschend wie das Wasser selbst. Nicht zufällig gehört der manuelle Bilddruck zum immateriellen Kulturerbe Österreichs.

Bei der Vernissage am 7. September wird Gerald Jatzek das Thema musikalisch zu Gitarre und Mandoline variieren.

Wasser II

Gewölbegalerie
94032 Passau, Höllgasse Ecke Steiningergasse

Einladung Wasser II in Passau
Einladung zur Ausstellung Wasser II in Passau
  • Vernissage : 7. September 2025, 17:00
    • Eröffnung durch Vizebürgermeister Andreas Rother
    • Musik von Gerald Jatzek​

Öffnungszeiten
Vom 10.9 bis 27.9.2025, jeweils Mi, Fr, Sa & So 14 bis 18 Uhr.

Bildnachweis

Das Foto im Kopf der Seite stammt von José Manuel Suárez und unterliegt der CC-Lizenz 2.0.

Green Cards from Britain

The mail art calls for the British World Book Night always include a postcard swap at the end of the main exhibition. This year, participants in the Tell the Trees project also received a print by Rachel Marsh:

Mycelial Whispers (top left) is letterpress printed on PaperWise (i..e., paper made from agricultural crop waste), dyed with oak gall that Rachel has collected on her walks and modified with iron and soda ash.

The card I received is an example of visual poetry titled Can’t see the Wood for Trees (top right) by Neil Crawford. In keeping with the spirit of the competition, the author used two fonts called Sycomore and Willow.

L’arte è lunga, la vita è breve

La Cooperativa Orchidea è composta da persone che aiutano altre persone. Presente in tutta la provincia di Treviso, offre servizi per anziani, disabili e persone fragili. La cooperativa si propone di promuovere servizi socio-assistenziali, sanitari, educativi e di inserimento lavorativo per le persone.

La loro chiamata di arte postale “Vita che scorre” è aperta a tutti.
Gli organizzatori vogliono esplorare con le opere la qualità della vita all’interno delle strutture residenziali.

Loro scrivono:

“Il tema che vogliamo esplorare con questa chiamata aperta è l’abitare come espressione di adultità, autodeterminazione e inclusione. La Residenza Sanitaria Assistenziale non solo come luogo di cura ma anche come luogo di vita, inserito nel contesto territoriale, dove chi abita può trovare un ambiente personalizzato che stimola l’affermazione attiva della persona.”

Tutti possono partecipare. Non c’è nessuna giuria né iscrizione. Formato e tecnica sono liberi.
È previsto un evento espositivo al termine della call.

Le regole

  1. Essendo un approccio inclusivo non vi è nessuna selezione delle opere e nessuna premiazione.
  2. Non è previsto nessun tipo di circuito economico: questo significa che non è mai prevista una quota di partecipazione in denaro.
  3. Le opere non vengono vendute, nemmeno per la raccolta di fondi a fini sociali.
  4. Le opere di arte postale non ritornano mai al mittente ma diventano proprietà del destinatario che le inserirà nel proprio archivio personale o del progetto.

Dove, quando e come

Invia la tua opera d’arte:
RSA NOI CON VOI
via Tommasini 12
31021 Mogliano Veneto (IV)

  • ultimo termine per l’invio: 30 settembre 2025
  • ulteriori informazioni: rsanoiconvoi@cooperativaorchidea.net

La fotografia

La foto è opera di Paul Volkmer (CC, Pexels).

The Iceberg of Mallorca

An iceberg melts and we are to watch and to speak out: Speaking Icebergish is a presentation of the results of an international mail art call by the German artist Judith Sturm.

Artists were asked to contribute triangle-shaped works inspired by A23a, the world’s largest iceberg. Over 240 artists from 32 countries responded to the call. Each work represents an individual iceberg segment. Together, the contributions form an interactive iceberg pyramid, a collective sculpture of “awareness, beauty, and change”.

Contributions by Anne Weigert, Vera Maria Zapp, and Imagine Par B.

Judith Sturm, who curated the project on behalf of the Art Collection Andersreich, draws particular attention to a package of 150 contributions from Iran. The sender was Abdolreza Rabeti, director of L’Art Institute, an independent art organization with over 500 members. These works are from local art groups, children and adults alike.

The exhibition is further enriched by works of two contemporary German painters: large-format oil iceberg paintings by Rolf Ost, and dramatic icy deserts by Carsten Westphal.

Where & When

Setting up the exhibition …

Galeria HMH
Calle de sa Fabrica 11, Port Andratx (Mallorca)
1–15 August 2025
Tue–Sat, 9:00–16:00
Website

A catalogue featuring all artworks and texts will be available online starting 1 August.

Judith Sturm
Website


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Photos
The contributions on top of the page are works of Lars Schumacher, Lisa Boloa, and the Duo Czeszre.

Von Zeichen

Eine Ausstellung würdigt Karla Sachses Sprachräume

Karla Sachse hat ihre künstlerische Tätigkeit im Ost-Berlin der 1970er- und 1980er-Jahre begonnen. Schwerpunkte waren von Anfang an Kollaborationen, auch im Bereich der Mail Art, und die Auseinandersetzung mit Schriftzeichen, vor allem in Hinblick auf ihre Bildhaftigkeit, bekannt unter dem Begriff visuelle Poesie.

Karla Sachse - Kaninchen
Karla Sachse stammt aus Sachsen, ist promovierte Kunstwissenschaftlerin und war Lehrerin und Künstlerin im Studio Bildende Kunst in Berlin-Lichtenberg (DDR). Bild: Kaninchenfeld (Ausschnitt), Berlin-Chausseestraße 1996.

Seit 1990 verlagert Karla Sachse ihre Tätigkeit immer wieder in den öffentlichen Raum. So befestigte sie am Haus 3 des Bezirksamts Pankow ihre Denkzeichen. Sie stellen Fragen zu der Haftstätte der sowjetischen Geheimdienste und des Ministeriums für Staatssicherheit, die hier von 1945 bis 1956 existierte .

Die Ausstellung ist in vier Räume gegliedert:

  • Raum eins zeigt Verbindungen zwischen Menschen und in die Welt, die durch die Post und das Mail-Art-Netz gespeist werden oder aus der Vorstellung entstanden sind.
  • Raum zwei ist Verdichtungen gewidmet, seien es Gedichte oder materialisierte Sprache..
  • Raum dient der Erinnerung abseits der ununterbrochenen Informationsströme.
  • Im Raum vier sind Drehungen und Wendungen vor, in und nach der Zeit des Aufbruchs aus einem verkrusteten System zu sehen und Umbrüche in eine Welt kommerzieller Zeichensprache.

Ausstellung

Visuelle Poesie | Sprachräume | 1975–2025

Galerie Pankow
Breite Straße 8
13187 Berlin
9. Juli bis 24. August 2025

Vortrag

Karla Sachse: Gedichte für die Augen? Visuelle Poesie in Vergangenheit und Gegenwart
Donnerstag, 07.August 2025, 19 Uhr

Die große Welle von Amstetten

Eine Woche lang manifestierte sich Wasser auf Papier

An sich ist Wasser form- und farblos. Erst die umgebende feste Materie, Temperatur und Oberflächenspannung machen es sichtbar. Die Sichtbarkeit war auch das Thema des 3. Symposiums der DruckWERKstatt von Hausmening in Kooperation mit der Stadt Amstetten, der AVB Kultur&Freizeit GmbH und dem Land Niederösterreich. 28 Drucker:innen der Gruppe Typos und andere eingeladene Künstler:innen setzten die vielen Erscheinungsformen des Wassers drucktechnisch um.

Der Austausch und das Experiment standen dabei im Zentrum der Arbeit in den Gruppen für Radierung, Siebdruck, Hochdruck und experimentelle Drucktechniken wie Prontolithographie und mixed media. Ort des Geschehens: die kunst&DRUCKwerkstatt am Bahnhof und die Wirkstatt, das Kultur- und Veranstaltungszentrum von Hausmening.

Gezeigt werden die Werke zunächst in der Amstettener Galerie KIAM, wo die Ausstellung von Kulturstadtrat Stefan Jandl eröffnet wurde.

Mokulito

Zur internen Weiterbildung der Teilnehmenden war der Printmaker Bernhard Cociancig angereist. Er zeigte die Technik des Mokulito, von der Bearbeitung der Platte bis zum Druck. Bei dem in Japan entstandenen Verfahren wird der schwere Stein der Lithographie durch eine Spanplatte ersetzt.

Die Gruppe

Gerald Jatzek spielte bei der Vernissage Lieder zum Thema Wasser in mehreren Sprachen. (Bild: G. Müller)
Gerald Jatzek spielte bei der Vernissage Lieder zum Thema Wasser in mehreren Sprachen. (Bild: G. Müller)

Teilgenommen haben Bernhard Cociancig, Ingrid Delacher, Kathi Erben W, Angelika Fink, Hedwig Finster, Barbara Fuchs T, Ernst Hager, Anneke Hodel-Onstein, Josef Hofstetter, Renate Holpfer, Angelika Jungwirth, Renée Kellner, Kathrin Kienel-Mayer, Johann Kreitler, Gerlinde Mair-Heinschink, Brigitte Meissl, Mechthild Merdes, Gabriele Müller, Helga Neuhauser, Brigitte Petry, Walther Preiml, Anneliese Schinagl, Susanne Schober, Leo Schoder, Monika Steiner, Anne-Bé Talirz, Siegfried Tscholl, Karlheinz Vinkov, Christian Wirth.

Die während des Symposiums entstandenen Werke werden in der Amstettener Galerie KIAM unter dem Titel Wasser I präsentiert. Dazu kommen Arbeiten, die schon im Vorfeld entstanden sind.

Als Wasser II wandert die leicht veränderte Ausstellung anschließend nach Passau weiter.

Die Ausstellungen

Wasser I
Galerie KIAM, Wienerstraße 1, 3300 Amstetten
5. Juli bis 30. August 2025
Do, Fr 16-18 Uhr und Sa 10-12 Uhr sowie während des Urban Art Festivals (von 21.7. bis 27.8.2025). Anfrage für andere Termine: 0664/73551870

Wasser II
WGP Gewölbegalerie, Höllgasse Ecke Steiningergaasse
94032 Passau
Vernissage 7. September 2025, 17 Uhr
10.9. bis 27. September 2025
Mi, Fr, Sa, So 14-18 Uhr

Links

Fotos

Die Fotos im Kopf der Seite hat Renée Kellner gemacht-

Together

Cris Piloto is a multifaceted individual from Brazil who now lives in Venice. She is an art curator who holds a master’s degree in intercultural education from Roma Tre University. She is also an active member of the international mail art community.

Most recently, she organized a call on the topic of collectively / collectivamente.

All works can now be viewed online. The four cards on top of the page are submissions by Anette Behlau (Germany), Gabriele Müller (Austria), Katerina Nikoltsou (Greece), and Jussara Villasboas (Brazil).

These are the artists that participated:

1. Matteo De Rossi – Italia, 2. Rittiner & Gomez – Switzerland, 3. Elisa Rioda – Italia, 4. Eliana Santin – Italia, 5. The Wasted Angel – Belgium, 6. Federico – Italia, 7. Lucia Tagliapietra – Italia, 8. Honoria Starbuck – USA, 9. Valentina Bortoli – Italia, 10. Giulliana Cereta – Italia, 11. Mirta Caccaro – Italia, 12. Betty Pardaens – Belgium, 13. Van Dyck Philippe – Belgium, 14. Mimi Willems – Belgium, 15. ???, 16. Massimo Conti – Italia, 17. Chiara Bertoncello – Italia, 18. ???, 19. Lars Schumacher – Germany, 20. Birgitta Volz – Germany, 21. Fabrizio Palolucci – Italia, 22. Katsuro Okada – USA, 23. Pietro – Italia, 24. Nani Corina – Romania, 25. Verlaine – Belgium, 26. Roberto Scala – Italia, 27. Katerina Nikoltsou – Greece, 28. Denise – Brasil, 29. Marise Piloto – Brasil, 30. Márcia Azevedo – Brasil, 31. Maria Clara – Brasil, 32. Devin Chohen – USA / Mexico, 33. Carmela Sarcina – Italia, 34. Akif Nabihan – Malaysia, 35. Judith Skolnick – USA, 36. Derya Avci – Turkey, 37. Jonke Juraj – Croacia, 38. Barbara Ihme – Germany, 39. Susan Gold – Canada, 40. Jon Foster – USA, 41. Horst Tress – Germany, 42. Leslie Atkins – Netherlands, 43. Maria Victoria Boné Ramirez (Marité) – Uruguay, 44. Stephen Tomasko – USA, 45. Sergio Zegrean – Romania, 46. Simon Warren – Uk, 47. Andre Radke – Germany, 48. Nazende Yucel – Turkiye, 49. Jussara Maria Villasbôas (Brasil), 50. Snappy (Canada), 51.Gabriele Müller (Austria), 52. Annette Behlau (Germany), 53. Leona K. (Italy), 54. Christine Caroline (USA), 55. Simon Warren (Uk), 56. Giovanni And Renata Stradada (Ita), 57. Hanna Bayer (Germany), 58. Sinen Unal Gerdan (Turkey), 59. Serdar Daltar (Turkey), 60. Generoso Vella (Italia), 61. Wolfgang Rostek (Germany), 62. Ana Pobo Castaner (Spain), 63. Michelangelo Mayo (USA), 64. Christiane Carre (France), 65. Pedro Gonzales Garcia (Spain), 66. Roberto Scala (Italy), and 67. and Susan Gold (Canada).

Listen to the Postcard Drums

EArte is a music and art school in Porto Alegre, Brazil. On the occasion of the 30th anniversary they launched a mail art call with the theme “Drum: Identity and Resistance“.

  • technique: free
  • size: max. A4
  • maximum 2 works per artist
  • name, country, e-mail address, social media on the backside
  • o fees, no jury, no return
  • children friendly, no offensive or discriminatory content
  • send to:
    Maria do Carmo Both
    Rua Concórdia, 484
    92120-140, Canoas, RS, Brazil
  • deadline: October 30, 2025

Exhibition

The exhibition will be held from November 25, to December 15, 2025 at EArte in Porto Alegre.

Photo: ASBA Drums / Unsplash.com

Mother, Father, I want to tell you…

Wim Scheere, a multilingual Belgian artist and poet, published a very interesting call. For his project, he asked mail artists to reflect on the following sentences:

  • In the eyes of my mother I see …
  • In the voice of my father I hear …

The contributors were completely free in their choice of artistic expression as long as it included a sentence of maximum 10 words on a Postcard.

All submissions were exhibited at the Nederlandse Vereniging (Dutch Association), Leuvensesteenweg 4a, 3080 Tervuren, Belgium, between May 27 and June 1st 2025.

The works are now collected in two videos on YouTube.

The Exhibition on Video

The Images

The images at the top of the page are works by Gerald Jatzek, the collective (collage), Henny Schaapman, and Charlotte Geister, from left to right. Here you can view the pictures in high resolution.

Broadcast from the Counter Space

Subcultural Art from East Germany

An exhibition in Cottbus takes you on a journey back in time to the still predominantly analogue era and sheds light on the diversity of the subcultural scenes in the former GDR in the 1980s. On display are works by prominent protagonists of those counter-spaces in the form of colourful mail art, unique posters and experimental folding blinds.

Joseph W. Huber: Administration (Berlin, GDR, 1987)

A rare example of a cross-city merger of these subcultural milieus was the 1985 festival “Intermedia I: Klangbild / Farbklang” in Coswig near Dresden, where painted roller blinds formed the brilliant backdrop for punk and action art. The organizers had previously sent these to over 40 artists with a request to work on them.

However, postal networks were not only used to send roller blinds. From the 1970s onwards, creative mail artists developed them into an independent art form. Envelopes, stationery, postcards, stamps and even rubber stamps were artistically processed and spread internationally. Although the mail art scene in the GDR was relatively small, it played an important role as an autonomous and subversive art space that is still recognized globally today.

The Exhibition

Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst, Dieselkraftwerk, Uferstraße/Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
until 24 August 2025, 11 a.m. – 7 p.m. (except Mondays)

The Image

The image on top if the page is Music for Paper by Robert Rehfeldt (Berlin GDR, 1988).

Kunst in ständiger Bewegung

Thierry Tillier: Mail Art bleibt rebellisch

Der Limbus, auf Deutsch die Vorhölle, war laut katholischer Lehre lange Zeit der Ort, an dem sich die Seelen ungetauft gestorbener Kinder befanden. Sie waren in einem “Zustand der Gottesferne, ohne die Qualen der Hölle”, so das Bistum Essen. 2007 schaffte Papst Benedikt XVI. diesen limbus puerorum kurzerhand ab und erklärte ihn zu einer “nicht vom kirchlichen Lehramt unterstützten älteren theologischen Meinung”.

Thierry Tillier fasste in seiner die Ausschreibung Mail-Art dans les limbes den Begriff wesentlich weiter. Darunter kann man die Darstellung der Schattenwelt in Platons Höhlengleichnis ebenso verstehen wie als Redewendung dans les limbes respektive in limbo in der Bedeutung in der Schwebe befindlich.

Nicht domestizierte Kunst

Tillier bezieht sich auf die kunstgeschichtlich nicht fixierte Position und Bedeutung der Mail art und stellt stellt fest:

” (…) trotz der Einbindung in museale Sammlungen und Archivierungen, bewahrt sich Mail-Art ihren rebellischen Charakter. Sie bleibt ein spontanes Ausdrucksmittel, das durch Zufallsbegegnungen, Künstlernetzwerke und Plattformen immer wieder neue Impulse erhält. Die Ausstellung ermöglicht einen seltenen Einblick in diese ungebändigte Kunstform – und das ohne kommerzielle Absichten.”

Die Teilnehmer

Einige der Beiträge (@Galerie Jacques Cerami)

Gezeigt werden Werke von U Flat 5, Péter Abajkovics (Hungary), Monika K Adler 1982 (Poland), Marie-Noëlle Agniau, M. Safwan Ahmad, Jakabhazi Alexandru, Sergio Monteiro De Almeida, The Wasted Angel, Gustavo Arruda, Ever Arts, Mustafa Cevat Atalay, Stephan Barbery 1961 (Belgium), Vittore Baroni (Italy), Ana Paula Barros (Austria), İmren Fatma Barutçu, Hanna Bayer, Sabela Baña, Vincen Beeckman 1973 (Belgium), Annette Behlau, Marguerite Belot, John M. Bennett 1942 (United States), Eric Bensidon, Pedro Bericat, Nina Berman 1960 (United States), Philippe Billé, Julien Blaine 1942 (France), Marina Bouchei, Daniel C. Boyer (United States), Brandstifter 1968 (Germany), Uwe Bressem, Tom Buchanan, Samuel Bulkman, Melanie Bäreis, Alfonso Caccavale, Angela Caporaso, Guido Capuano, Christiane Carrè, Joan M. Carter, Annick Castro, Cesare & Noah Serafino, Bruno Chiarlone, Devin Cohen, Ryosuke Cohen 1948 (Japan), Tomeu Coll 1979 (Spain), Maurizio Collini, Carla Colombo, Sara Congiu, Antonio Conte, Massimo Conti, Nani Corina 1978 (Romania), R.F. Cotè, Daniel De Culla, Renata Danicek (Brazil), Maks Dannecker 1976 (Germany), Serdar Dartar, Pierre Debatty 1966 (Belgium), David Dellafiora, Marcelo Dola, Jan-Willem Doornenbal, Lisa Drake, Sil Dubois, Alexandre Dufrasne, Emelyne Duval 1987 (Belgium), Shahram Entekhabi 1963 (Iran), Amadeu Escorcio, Wolfgang Faller 1952 (Germany), Milicent Fambrough (United States), Cinzia Farina, Fakhrey Fasyin, Silvia Favaretto, Lara Favaro, Selejan Elena Felicia, Domenico Ferrara-Foria, Luc Fierens 1961 (Belgium), Lola Fischer, Marcelus Freitas, Thorsten Fuhrmann, Marco Furia, Jeanette Geissler (Germany), Si̇nem ÜNal Gerdan, Laurence Gillot, Giovanni & Renata StraDADA (Italy), Susan Gold/smith, Nihal Gures, Wolfgang Günther, John Held Jr., Hwan Heo, Philippe Herbet 1964 (Belgium), Henri Grahn Hermunen, Francisca Geron Herrera, Ine Van Der Horn, Floris Hovers 1976, Uwe Höfig, Suzlee Ibrahim 1967 (Malaysia), Biro Ildiko, Eni Ilis (Brazil), Eduard Jakabhazi, Edmond Jamar (Belgium), Gerald Jatzek (Austria), Miguel Jimenez, Jacques Juin, Solange Jungers, Roberto Keppler, Maxima Maria Kinsky 2015 (Germany, Spain), Zlatko Krstevski, Magda Lagerwerf (Netherlands), Guillaume Langou, Torill Elisabeth Larsen, Rikard Larsson-Eng, William Lee 1985 (China), Jim Leftwich, Ghislaine Lejard, Olivier Leloup, Johann Leschinkohl, Karla Lipp (Brazil), Virginie Loreau, Emilia Loseva, Serse Luigetti (Italy), Ruggero Maggi, Dame Mailarta, Katerina Mandarik, Ptit Marc, Michaël Matthys 1972 (Belgium), Anja Mattilza-Tolvanen, Michelangelo Mayo, Mack McFarland, Anna Meszaros, Iosif Mihailo, Mattia Montemezzani, Helma Mostart, Akif Nabihan, Keiichi Nakamura 1960, Malin Nilsson 1982, Zorica Cica Obradovic, Camera Obscura, Joost van Oss 1956, Veronique Pozzi Paine, Juan Fran Núñez Parreño, Linda Pelati 1959, Gemma Pepper 1979 (United Kingdom), Aude Perrigault, Bruno Pierozzi, Laura Pintus, Benoît Piret 1963 (Belgium), Kelly Pkwy, Poul Poclage, Hugo Pontes, Maria E. Quiroga, Diego Racconi, Carmen Racovitza, Andre Radke, Maria Victoria Bone Ramirez, Manuela Ravaglia, Sabine Remy, Angelo Ricciardi, Jolanda de Ridder, Rittiner & Gomez, Augusta Maria Riviezzo, Radoslav Rochallyi, Claudio Romeo, Michiel Romme, Matthew Rose, Marcia Rosenberger, Luqman Rosnan, Maria-Christina Ruggin, H. Sackmann, Carmela Sarcina, Roberto Scala (Italy), Lique Schoot 1969 (Netherlands), Lars Schumacher (Germany), Susanne Schumacher (Germany), Caroline Servais, Little Shiva, Gervasoni Silvia, Snappy, Alberto Sordi, Michaela T. Spellerberg, Spike Spence, Honoria Starbuck, Jerzy Stepniak, Anneke Stil, Andreas Streicher 1969 (Austria), Judith Sturm 1973 (Germany, Spain), Jiri Subrt, Rod Summers, Manuel Sánchez-Algora, TOFU, Irina Tall, Thierry Tillier 1957 (Belgium), Stephen Tomasko, Horst Tress, Mikel Untzilla, V., Mzia Valerian, Evangelia Vatsaki, Michel Della Vedova, Viva Vercruysse, Rosanna Veronesi, Birgitta Volz, Simon Warren, Ai Weiwei 1957 (China), Lau Wilmet, Karen Wood, Nazende Yücel, Sergiu Mihai Zegrean (Romania), Mindaugas Zuromskas.

Die Ausstellung

Mail Art without Borders


The international call “Time and Space” invites mail artists to explore the vast expanse of the universe, the enigmatic passage of time, and the intricacies of the human experience. This year’s exhibition presents a chance for creative expression and exploration for artists of all levels to participate.

The aim of the organizers is to “curate a captivating and culturally rich creative experience, showcasing a diverse collection of works from around the world”.

The works will be displayed in an outdoor exhibition at the historic Lavoir in Dun-le-Palestel, a commune in the Nouvelle-Aquitaine region of central France.
The show will take place in July and August 2025. Therefore, the postcards must reach their destination before the end of June.

Submission Guidelines

  • Send a postcard-sized artwork (art, collage, mixed media, photo, or poem etc) to:
    Le Lavoir Projet
    4 Rue De Dunet
    23800 Dun-Le-Palestel, France
  • Include your name, address, and contact details on the back of the artwork.
  • Indicate the correct orientation with an arrow.
  • Please note that artworks will not be returned unless you are in collecting distance and state this on the back.
  • Any sales of artworks will support the promotion of the project and environmentally-related charities.

Photo Credits

The photo shows a section of the Hubble Ultra Deep Field. It is in the public domain. Authors are NASA, ESA, S. Beckwith and the HUDF Team (STScI), and B. Mobasher (STScI).

Postcards to Trees

The British Reading Agency invited mail artists to respond to The Overstory by Richard Powers, a book with nine main characters, although one could argue that the really important beings in the book are not humans, but trees.

Organizers Sarah Bodman and Linda Parr received over 200 works from artists around the world, including Australia, Austria, Belarus, Brazil, Canada, China, Cyprus, France, Germany, Hong Kong, Ireland, Italy, Japan, Mexico, Netherlands, New Zealand, Norway, Poland, Portugal, Singapore, Spain, Sweden, the UK, and the USA.

Information

The works are on display in the main gallery space of the University of the West of England’s Bower Ashton Library from April 3 to July 30, 2025, Monday to Friday, 9am to 5pm.

The library is located on the first floor of B Block. Public metered parking is available on the main road or in Ashton Court. If you have a question, you can use the online form.

Once the exhibition closes, the works will be exchanged among the participants.

Alternatively, there is a virtual exhibition on Instagram. You can find a poem + photo by Gerald Jatzek here.

The Illustrations

The postcards shown at the top of the page are works of DADANAITIK, Jennifer Wallace, and Elena Sparke.

The World’s Largest Iceberg

Ecology meets Mail Art

The theme: A monumental iceberg melting in the Mallorquin heat.

As Mallorca experiences hotter and drier summers due to climate change, a symbolic iceberg becomes a poignant contrast — a silent, fragile reminder of what we are losing.

The contribution: Each entry should consist of a 15 cm equilateral triangle.

The sculpture: All works will be attached to the surface of the pyramid-shaped sculpture. Like fragmented ice floes coming together, each triangle adds up to a collective message of awareness, beauty, and change.

Triangle
The triangle

The sculpture will represent A23a, the world’s largest iceberg. Grounded in Antarctica for decades, A23a recently began moving, drifting into warmer waters near South Georgia (1,400 kilometres or 870 miles east of the Falkland Islands). It’s a symbol of the climate crisis in motion: slow, monumental, and irreversible.

Submission Info

  • Send 1–3 works on paper (200–300 g), in iceberg-inspired colors or black & white.
  • Format: 15 cm equilateral triangle
  • The backside must include name, title, technique, and address.
  • All works will be featured in an online catalog and the Artfacts database.
  • Deadline: June 25, 2025
  • Email a photo of your work to collection@andersreich.com before submitting.
    Please include a brief description of the work and its connection to the theme (max. 50 WORDS).
  • Physical submissions: Judith Sturm c/o Galeria HMH, Calle de sa Fábrica, 07157 Port Andratx, Mallorca, Spain
  • As is usually the case with mail art exhibitions, the work will not be returned.
  • All submitted works are considered donations to the ACA (Art Collection Andersreich)

The Exhibition

All submitted artworks will be assembled into a massive iceberg sculpture, symbolizing the fragility of our planet’s polar regions. The final piece will be exhibited at the Galeria HMH in Port Andratx, Mallorca, from August 1 -15, 2025, and will be featured in an online catalog. Galeria HMH will will also add the exhibition to the Artfacts database.

Online Resource

Background Information from Sky News

The Photo

The top of the page shows the position of A23a on March 17, 2024, and on April 11, 2025. The slow drift of A23a came to a halt just off the coast of South Georgia Island. Satellite imagery showed that forward motion appeared to have stopped on February 25. The big berg appears to have become firmly grounded on the shelf that surrounds the remote island, remaining stuck well into April. (©European Space Agency, ESA)