Apfelstrudel, Birnen, und Ungeheuer

Kein Thema war das Thema der 71. Ausgabe der Literaturzeitschrift erostepost. “Stark” sollte der Text sein, und in einer ebensolchen Sprache verfasst. Aus 176 Einsendungen wurden schließlich 25, teils bereits zuvor veröffentlichte Beiträge, für die Sommerausgabe 2026 gewählt.

erostepost #26

Das fast ereignislose Geschehen unter einer Glühbirne, das spannend zum dramatischen Ende führt, bilderreiche Textfragmente, eine traditionelle Oma, die Apfelstrudel bäckt, vom Leben alter Mieter im Erdgeschoß bis zu Schreiben von Korrespondenten für Grenzphänomene: In dem, vom Maler Jonas Geise illustrierten Heft, versammelt diese Ausgabe eine spannende Auswahl an Themen. Lyrik und Prosa wird gleich viel Platz eingeräumt, was auch das ungewöhnliche Layout zeigt:

Zwei Gedichte erstrecken sich über mehrere Seiten, die sie sich, durch ein Zitat getrennt, mit Prosatexten teilen. So auch der Text Emil von Gabriele Müller, in dem das Ich ein unheimliches Tier in einer Tasche mit sich trägt, das durch die Begegnung mit einem Mann in schwarz samt dieser verschwindet.

Beiträge

Lyrik von: Julian Baumer, Elisabeth Hafner, Bernhard Kaute, Bastian
Kienitz, Andreas Köllner, Thomas Laessing, Ferenc Liebig, Anne Lukas,
Florian Neuner, Thomas Steiner, Clemens Schittko, Ulrike Titelbach
Prosa von: Johannes Bruckmann, Kristian Dimitrijeski, René Gröger,
Gabriele Müller, Carla-Nagel, Lukas Felix Pohl, Maria Scalet, Detlef
Seydel, Christine Steindorfer, Markus Tacik, Lukas Tessiner, Günter Troll,
Benjamin Wimmer

erostepost Nr. 71

Salzburg 2026
Literaturhaus Salzburg
Strubergasse 23
A – 5020 Salzburg

Website

Bildnachweis

Das Bild im Kopf der Seite zeigt die Skulptur “The Question Mark” von Ben Langlands und Nikki Bell. Das bearbeitete Foto von Keith Edkins und ist lizensiert unter CC BY-SA 2.0.

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