Schrift und Kunst

Die Geste – Zeitschrift für Kalligrafie und Literatur

Silvio Colditz ist mit Sicherheit keiner, der sich nach den Vorgaben der Kulturindustrie richtet. Weder folgt er den Trends der Verlagsmultis zu immer einfacher gestrickten Texten, noch interessieren ihn die Kunstkritiker, die im Interesse internationaler Galerien Konzepte von Konzepten von möglichen Werken über den grünen Dollar loben.

Gabriel Wolkenfels: Leipzig [Vollansicht]

Der Mann schreibt. Und zwar nicht einfach, sondern doppelt: einmal als Autor und noch einmal als Schönschreiber. Die Kombination nutzt er aber nicht bloß für sich. Er stellt sie in Form der Zeitschrift Die Geste mannschaftsdienlich der zeitgenössischen Lyrik zur Verfügung, mittlerweile in der vierten Ausgabe. Die Titelblätter sind oben gesammelt.

Die Zeitschrift versteht sich als Druckausgabe der kalligrafischen Bibliothek der Poesie, in der jedes Gedicht schriftgrafisch umgesetzt ist. Dass Die Geste damit eine einzigartige Literaturzeitschrift ist, versteht sich von selbst.
Sie wird seit dem Sommer 2022 unregelmäßig im Format DIN A4 mit 60 bis 104 farbigen Seiten veröffentlicht, auf denen 40 bis 50 Gedichte von 25 bis 35 Autorinnen und Autoren in Wort und Schriftbild dargestellt werden.

Eben erschienen: Nummer 4

Gerald Jatzek: Bleiben Berge [Vollansicht]

Die eben erschienene Ausgabe 4 umfasst 84 farbige Seiten mit 39 Gedichten von Yana Arlt, Helmut Blepp, Michael Georg Bregel, Miriam Brümmer, Crauss, Matthias Engels, Klaus Gottheiner, Ulf Großmann, Dirk Uwe Hansen, Volha Hapeyeva, Marit Heuß, Gerald Jatzek, Paul Jeute, Sascha Kokot, Jan Kuhlbrodt, I. J. Melodia, Eline Menke, Bertram Reinecke, Patrick Schild, Sigune Schnabel, Mati Shemoelof, Christine Johanna Seidensticker, Moira Walsh, Jane Wels, Patrick Wilden, Gabriel Wolkenfeld und Anna Zepnick.

Die Geste

Zeitschrift, herausgegeben und kalligrafiert von Silvio Colditz, ISSN 2751-8841
Preis: 10 bis 15 € + Porto
Kontakt: Mail 

Live

Silvio Colditz begleitet von Ulrich Peeck (Jänner 2025)

Published by Marius van der Graaf

Marius considers himself a citizen of the world. He is an artist, writer, and translator. When he is not traveling, he splits his time between Indonesia and Europe.

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