Gedruckte Wellen und Tropfen

In Passau öffnet die Ausstellung “Wasser II”


Wasser erhält erst durch die umgebende Materie Form und Farbe. Die dabei entstehende Vielfalt lässt sich künstlerisch am besten mit den unbegrenzten Möglichkeiten der Druckgrafik darstellen. Das beweist die Ausstellung Wasser II in der Passauer Gewölbegalerie.

Regen, Flüsse, Wellen und Morgentau haben die ausgestellten Werke angeregt. Ein Tropfen fällt auf eine Wasseroberfläche, Menschen baden oder ertrinken. Reales vermischt sich mit Imaginärem, Fabelwesen kommen an die Oberfläche. Die Ruhe der Farbe Blau und die Spannung der Brandung werden einander gegenübergestellt.

“Stark zu spüren war in den Bildern die Dynamik, die Kraft der Bewegung und Reinigung des Wassers”, schrieb eine Besucherin ins Gästebuch der erfolgreichen Ausstellung Wasser I in Amstetten. “Mal sehr tief berührend, mal zum herzhaften Schmunzeln. Wie in der Natur wurlt es von Lebendigkeit.”
In leicht abgewandelter Form ist die Sammlung nun in den Westen gewandert.

Die Ausstellung ist das Ergebnis der intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema innerhalb der bekannten Künstlervereinigung TYPOS. Zuletzt arbeiteten die Druckgrafiker und -grafikerinnen eine Woche lang gemeinsam im niederösterreichischen Hausmening. Ob Radierung, Hochdruck, Siebdruck oder experimentelle Techniken, wie Prontolitho und Mokulito: Die ausgestellten Werke sind so vielfältig und überraschend wie das Wasser selbst. Nicht zufällig gehört der manuelle Bilddruck zum immateriellen Kulturerbe Österreichs.

Bei der Vernissage am 7. September wird Gerald Jatzek das Thema musikalisch zu Gitarre und Mandoline variieren.

Wasser II

Gewölbegalerie
94032 Passau, Höllgasse Ecke Steiningergasse

Einladung Wasser II in Passau
Einladung zur Ausstellung Wasser II in Passau
  • Vernissage : 7. September 2025, 17:00
    • Eröffnung durch Vizebürgermeister Andreas Rother
    • Musik von Gerald Jatzek​

Öffnungszeiten
Vom 10.9 bis 27.9.2025, jeweils Mi, Fr, Sa & So 14 bis 18 Uhr.

Bildnachweis

Das Foto im Kopf der Seite stammt von José Manuel Suárez und unterliegt der CC-Lizenz 2.0.

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